Till und Kirill, sind bereits seit der 7. Klasse befreundet. Sie wollten schon immer zusammen ein Unternehmen gründen. Nach Monaten harter Arbeit haben sie das im April dieses Jahres endlich, zusammen mit Master-Trainerin Johanna, mit der Eröffnung von RideBerlin verwirklicht. Und sie haben große Pläne…

Erzählt bitte mal, wofür steht RideBerlin?

Till: RideBerlin ist die Idee, Spaß und gute Laune wieder in die Sportwelt zu bringen. Ein intensives Training, das Resultate zeigt und so unkompliziert wie möglich ist, verbunden mit einem guten Service. Und einer tollen Community.

Und worin besteht das Workout genau?

Kirill: Es ist ein neuartiges Sportkonzept, das in 50 Minuten den ganzen Körper trainiert, und zwar Ausdauer, Stabilität  sowie Koordination. Ziel ist, dass die Menschen, die heutzutage weniger Zeit für Sport haben, in 50 Minuten bei uns wirklich ihr ganzes Programm abwickeln können.

Johanna: Genau, es ist ein Fullbody-Workout auf dem Bike, worin wir Ausdauer- mit Krafttraining kombinieren, indem wir auf dem Bike auch Oberkörperübungen integrieren. Deshalb auch Fullbody-Cycling.

Woher kam die Idee, das RideBerlin-Studio zu eröffnen?

Kirill:  Als ich in New York lebte, hat Till mich besucht. Wir fanden das Cycling-Konzept dort sehr cool. Da es so etwas in Deutschland noch nicht gab, haben wir gedacht: Das könnten wir doch machen. Das Projekt-Knowhow  haben wir zwischen uns – Till im sportlichen Bereich, ich im wirtschaftlichen – aufgeteilt.

Dann kam Johanna mit ins Boot. Sie hat uns geholfen, die Leute auszuwählen und das Konzept zu formalisieren. Ihren Touch dazugegeben, sozusagen.

Till und Kirill, ihr kennt euch schon seit der 7. Klasse. Wie habt ihr Johanna kennengelernt?

Kirill: Till und Johanna sind sich in der Sportwelt immer wieder über den Weg gelaufen. Beide sind ja schon mehr als 10 Jahre in der Fitnessbranche unterwegs. Till ist Fitness-Ökonom und Physiotherapeut und Jo ist Sport-Therapeutin und –Lehrerin. Als wir dann im November letzten Jahres eine Ausbilderin brauchten, wussten wir gleich, dass Johanna die Richtige ist.

Ihr wart die ersten, die das Workout nach Deutschland gebracht haben. Wie war das Feedback am Anfang?

Till: Die Teilnehmer, die aus dem dunklen Raum kommen, reagieren zu 98% super positiv. Sie kommen strahlend raus. Manche sagen, es sei das Beste überhaupt, was sie sportlich jemals gemacht haben. Und dass es einfach der Hammer war.

Kirill: Viele haben uns gesagt, dass sie jetzt endlich wieder Freude an einem harten Training gefunden haben. Und sie quälen sich jetzt nicht mehr ins Fitness-Studio, sondern freuen sich darauf, wieder zu uns zu gehen. Das ist das größte Kompliment, das wir kriegen können.


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Die Konkurrenz zwischen so vielen verschiedenen Sportstudios ist natürlich groß. Wie unterscheidet sich RideBerlin von den anderen?

Kirill: Unser Ziel ist es, durch ein cooles Konzept mit Superservice die Leute davon zu überzeugen, dass dieses der Sport ist, den sie im Leben brauchen, mit dem sie sozusagen viele Ziele abdecken können. Dazu kommt, dass wir keine Mitgliedschaft anbieten. Deshalb ist es für alle, die viel unterwegs sind oder parallel verschiedene Sportarten betreiben, superhilfreich, dass sie sich nicht binden müssen. Wir sind überzeugt, dass mit der Zeit Leute RideBerlin als ihr Hauptkonzept mögen werden, weil es effektiv ist und Spaß macht.

Johanna: Wir decken einfach so viel ab: Das Workout ist perfekt für alle, die sich fit halten wollen, in einen perfekten Shape kommen möchten, die den ganzen Tag im Büro sitzen und für die, die einfach Spaß haben wollen.

Kirill: Und das alles mit den besten Trainern unserer Stadt. Wir haben uns einfach sehr lange damit befasst, nicht einfach irgendwen vorne auf das Bike zu setzen, sondern wirklich ein mehr als professionelles Team auf die Beine zu stellen, von dem wir wissen, dass sie unser Konzept genauso lieben wie wir.

Johanna: Und was uns natürlich auch unterscheidet, ist, dass man sich einfach wieder auf sich selbst konzentriert – ohne all die Gadgets, die mit Messungen und Leistungsdruck zu tun haben.  

Was gefällt Euch persönlich am besten an dem RideBerlin-Konzept?

Johanna: Was mir am besten gefällt und mich täglich motiviert, ist tatsächlich den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zu bringen.

Kirill: Du hast ja viel mit Sport in deinem Leben gemacht. Was meinst du, ist anders bei RideBerlin?

Johanna: Das Persönliche. Man sieht die Teilnehmer immer wieder. Man hat einen sehr engen, persönlichen Kontakt. Man sieht die Ergebnisse und dass die Leute, die kommen, wirklich Bock haben, was zu machen und sich nicht nur bedudeln lassen. Die möchten mit dir arbeiten, und das ist eine andere Beziehung als in einem Kurs, wo ich 50 Leute bespaßen muss. Es ist eine Interaktion, die mir Freude macht, mit der ich mich voll identifiziere.

Was ist bis jetzt euer Highlight?

Johanna: Für mich ist das Geilste, dass Leute, die mal bei der etablierten Konkurrenz waren, unser Konzept besser finden. Das Workout ist intensiver, das Coaching besser und der ganze Service drumherum einfach persönlicher. Sie finden, dass es bei uns mehr Spaß macht und dass die Trainer intensiver dabei sind.

Till: Die Emotionen der Menschen, die bei einem Ride mitgemacht haben. Es ist einfach krass, wenn man da steht, die Tür geht auf, die Leute kommen raus, und sie sind halt einfach so kaputt, aber sie freuen sich – Gänsehaut und strahlendes Lächeln inklusive.

Kirill: Mein Highlight ist, dass wir in 3 Monaten das Studio aufgemacht und 9 Trainer vollständig instruiert und eingearbeitet haben. Etwas, wovon ich eigentlich nicht gedacht hätte, dass man es so schnell und effizient machen kann. Und wie gut wir als Team zusammenarbeiten. Dass wirklich jeder seine Stärken einbringt, aber auch diskutieren und Input geben kann. Dass wir im Endeffekt aber zu Entscheidungen kommen, die wir alle gutheißen. Das ist mir sehr wichtig. Wir haben ein Ziel vor Augen, auf das wir alle drei konzentriert hinarbeiten.

Ihr schlüpft auch öfter selbst in die Rolle als Rider statt Gründer und macht mit beim Workout. Was gefällt Euch dann am besten?

Till: Wenn die Verbindung wirklich passt aus Trainer-Persönlichkeit, aus Musik, die mich mitnimmt, einem Kick, der mich motiviert, einer Choreographie, einer Übungsauswahl und -abfolge, die genau dazu passt – und sich dann dabei ein Flow entwickelt, bei dem ich immer Gas geben will, immer noch mehr Trittwiderstand reinnehme, Gänsehaut kriege… Das sind die besten Momente, in denen ich in einen Rausch komme und auch viel mehr an meine Grenzen gehe als bei anderen Workouts.

Jetzt mal Business beiseite. Erzählt ein bisschen über euch…

Kirill: Till hat gerade seinen Paragliding-Schein gemacht…

Till: Stimmt, mich kann man eigentlich immer mit verrückten Sportarten kriegen. Dafür bin ich stets zu haben. Freefall-Tower, Paragliden, Motorradfahren, Fliegen…

Kirill: Ich habe über 38 Länder besucht, wobei Japan und die USA zu meinen Favoriten zählen. Ich habe je ein Drittel meines Lebens in verschiedenen Ländern verbracht. Ein Drittel in Russland, ein Drittel in Deutschland und ein Drittel in Amerika. Dort habe ich Business studiert und war der Präsident einer Fraternity (Studentenclub).Johanna studiert parallel auch noch: Psychologie.

Johanna: Ja, Kinderpsychologie.

Was ist Eure Vision für die Zukunft?

Till: Unser Ziel ist es, die größte Fullbody-Cycling-Kette Deutschlands zu werden und überhaupt das Fullbody-Cycling zu etablieren. Die Idee, das Spinning-Bike zu nutzen, um das Herz-Kreislauf-Training zu haben, aber eben auch viel, viel mehr rauszuholen, damit es ein echtes Ganzkörpertraining wird und ein Kraft-Training für den Oberkörper genauso dabei ist, wie ein Abschalten und kurzes Runterkommen, eben Fullbody-Cycling.

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