JAKOB: 40 Rides in 4 Monaten und ein neuer Kleiderschrank

Jakob hatte 15 Jahre lang keinen Sport gemacht, bevor er zu RideBerlin kam. Bei seinem ersten Ride stand er nach 18 Minuten wieder draußen… aber jetzt sind 4 Monate und 40 Rides vergangen und Jakob ist einer unserer Top Rough Rider.

Was hat ihn motiviert, nach dem ersten Ride wieder aufs Bike zu steigen und die Herausforderung anzugehen?

Was bedeutet RideBerlin für Dich?

Eine unglaublich gute Möglichkeit abzuschalten. Ich habe einen sehr stressigen Job, der teilweise auch sehr viele Sachen parallel abfordert. Bei RideBerlin ist es einfach so, dass ich nach den ersten zehn Minuten ganz woanders bin, dass ich gar keine Kraft mehr habe an etwas Anderes zu denken. Das ist echt spitze. Zum Anderen bedeutet es für mich eine Veränderung im Lebensstil. Ich bin seit Anfang Oktober dabei und spüre auch eine deutliche Veränderung im Kopf. Ich fühle mich stärker, habe mehr Energie und es ist auch so, dass man ein bisschen süchtig wird… dass es einfach den Tag einteilt wenn man mehrmals die Woche zum Ride geht. Das ist mir schon sehr viel wert. Ich habe 15 Jahre keinen Sport gemacht und bin hier eingestiegen. Ich habe einfach gesehen, dass es ganz viel bringt, nicht nur was die Hosengröße angeht… Daher kann ich auf einmal ganz anders shoppen gehen. Es ist eine tolle Erfahrung, auf jeden Fall.

Wie hast Du eigentlich von RideBerlin gehört?

Ich bin mitgeschleppt worden! Ein Kollege hat mir davon erzählt und meinte „Hey, mach‘ das doch mal mit! Probier es einfach mal aus…“ und das habe ich gemacht. Das erste Mal war beim Rookie Ride bei Johanna… nach 18 Minuten habe ich aufgegeben. Ich habe damals gesagt „nie wieder!“. Eine andere Kollegin, die auch Rider ist, hat mich dann davon überzeugt, doch noch mal mitzukommen. Da habe ich dann gemerkt, ja, es ist hart und sehr anstrengend, vor allem am Anfang, aber nach vier oder fünf Rides sah ich, dass es relativ easy war, die Kondition aufzubauen. Es geht eben stufenweise, und sobald man diese Stufen akzeptiert hat, geht es auch besser und besser.

Also das erste Mal warst Du nach knapp 20 Minuten raus… und ein paar Monate später standest Du 10 Wochen lang ganz oben auf der Rough Rider Liste…

Ja, das stimmt. Ich bin jetzt 4 Monate dabei und etwa 40 Rides gefahren.

Wow, das ist super! Was motiviert Dich?

Mich motiviert, dass ich eine Unverbindlichkeit habe, die trotzdem verbindlich ist. Das heißt, es ist nicht so wie im Fitnesscenter, wo jeder so seine Nummer dreht und sich dann nach einer Weile wieder verkrümelt und dann war’s das… RideBerlin ist ein Konzept, das mir erlaubt, in einer Gruppe aktiv zu sein, ohne unbedingt eine Verbindlichkeit gegenüber Anderen einzugehen, sondern eigentlich nur mir gegenüber.

Was ich weiterhin sehr gut finde ist, dass die Räumlichkeiten super sauber sind und einfach alles stimmt: das Bike ist vorbereitet und man braucht sich um nichts zu kümmern. Das ist ein großer Vorteil. Ich finde das Konzept sehr praktisch, da ich außer meinen Klamotten nichts mitbringen muss – ich bekomme hier alles was ich für einen Ride brauche. Es ist ein ‚pay as you go´-Modell und keine Mitgliedschaft, wo man jeden Monat seinen festen Betrag bezahlt: es ist motivationsgetrieben.

Was mir auch sehr, sehr gut gefällt, sind die unterschiedlichen Charaktere der Trainer. Ich finde die Meisten absolut spitze. Es gibt für jeden Mood einen bestimmten Trainer. Also, wenn man mit Vicky oder mit Fatima fährt, dann tut einem das einfach mal gut. Und ein anderes Mal will man einfach den inneren Schweinehund überwinden und dann fährt man bei jemandem anderes mit.

Du fährst mehrmals pro Woche, hast Du deine festen Rides?

Nein, gar nicht. Manchmal glaube ich, ich bin der absolute Albtraum als Kunde. Ich schaue 15 Minuten vorher im Plan nach wer fährt und entscheide dann, ob ich Lust habe mitzumachen. Ich habe einen festen Job in Berlin, wobei ich auch viel unterwegs bin und dann kommt es mir sehr entgegen, dass ich jede Woche über 30 Möglichkeiten habe mitzufahren. Dieser Zeitplan und diese Flexibilität funktionieren richtig gut für mich.


Wie würdest Du RideBerlin in drei Worten beschreiben?

Rough. Extrem motivierend. Outcome focused.
 

Wie hat Ride Dein Leben oder Deinen Lifestyle verändert?

Es hat auf jeden Fall eine Auswirkung auf meinen Kleiderschrank gehabt. Ganz massiv – ich habe relativ viel Gewicht verloren. Das hat natürlich auch eine Auswirkung darauf, wie ich mich leiden kann und dass ich bestimmte Sachen tun kan. Generell ist mein Leben aktiver geworden, ich finde mehr Entspannung und schlafe besser. Ich habe ein höheres Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl… ganz einfach mehr Lebensfreude, mehr Dynamik und mehr Aktivität. Und ich habe letztens gedacht, als ich in den USA im Grand Canyon war, hätte ich das vor sechs Monaten gemacht, wäre es viel anstrengender gewesen. Und jetzt macht man dann eben mal eine 10 km Wanderung – das ist ja kein Ding…

Es gibt dir eine andere Einstellung gegenüber Herausforderungen, das finde ich spannend. Die Glückshormone danach machen süchtig, es ist Adrenalin pur… und jeder sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren.

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